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Übelkeit mit Wegovy® und Mounjaro®: Das hilft dir während der Behandlung

Übelkeit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen. Hier erfährst du, warum sie entsteht und was dir im Alltag helfen kann.

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Auf einen Blick

  • Übelkeit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen von Wegovy® und Mounjaro®.
  • Sie tritt besonders am Anfang der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf.
  • Kleine Mahlzeiten, ausreichendes Trinken und leicht verdauliche Lebensmittel können die Beschwerden lindern.
  • Fettige, stark gewürzte und sehr süße Speisen können Übelkeit verstärken.
  • Setze Wegovy® oder Mounjaro® niemals eigenständig ab und ändere deine Dosis nicht ohne ärztliche Rücksprache.
  • Halten die Beschwerden länger an oder treten starke Bauchschmerzen oder wiederholtes Erbrechen auf, hole dir ärztlichen Rat.

Während der Behandlung mit Wegovy® oder Mounjaro® kann es vor allem am Anfang oder nach einer Dosiserhöhung zu Übelkeit kommen.[1][2] Das ist für viele natürlich beunruhigend. Die gute Nachricht ist aber: Übelkeit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen und bessert sich in den meisten Fällen, sobald sich dein Körper an die Behandlung gewöhnt hat.[1][2][3]

Übelkeit nach einer Abnehmspritze wie Wegovy® oder Mounjaro® kann den Alltag ganz schön belasten. Mit ein paar einfachen Strategien lassen sich die Beschwerden jedoch meistens gut lindern. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, wann du dein Behandlungsteam oder deine Ärztin/deinen Arzt kontaktieren solltest.[1][3]

In diesem Ratgeber erfährst du, warum Übelkeit während der Behandlung entsteht, was dir im Alltag helfen kann und bei welchen Warnzeichen du dich an dein Behandlungsteam oder deine:n Ärzt:in wenden solltest.

Warum Übelkeit bei Wegovy® und Mounjaro® entsteht

Übelkeit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Wegovy® oder Mounjaro®.[1][2] Die Übelkeit entsteht nicht durch die Injektion selbst, sondern durch die Wirkweise von Semaglutid (Wegovy®) beziehungsweise Tirzepatid (Mounjaro®): beide verlangsamen die Magenentleerung, sodass die Nahrung länger im Magen bleibt.[1][2] Gleichzeitig wird dein Appetit reduziert und du fühlst dich schneller satt.[1][2]

Dadurch muss sich dein Verdauungssystem zuerst an die veränderten Abläufe gewöhnen. Das kann vorübergehend Übelkeit auslösen.[1][2] Besonders häufig tritt sie zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf, während sich der Körper erst an das Medikament anpasst.[2][4]

Auch wenn sich Übelkeit unangenehm anfühlt, ist sie in den meisten Fällen nur vorübergehend. Bei vielen Menschen werden die Beschwerden innerhalb der ersten Wochen deutlich besser, sobald sich der Körper an die Behandlung gewöhnt hat.[2][5]

Wie lange hält Übelkeit bei Wegovy® und Mounjaro® an?

Wenn nach einer Abnehmspritze wie Wegovy® oder Mounjaro® Übelkeit auftritt, ist das in den ersten Wochen der Behandlung keine Seltenheit.[2][4] Wie lange die Übelkeit jedoch anhält, ist von Person zu Person unterschiedlich. Besonders häufig tritt sie zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf.[1][2] In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden aber innerhalb der ersten Wochen, wenn sich dein Körper an das Medikament gewöhnt hat.[2][5] 

Es ist darum völlig normal, dass die Übelkeit nicht von einem Tag auf den anderen verschwindet. Manche Menschen verspüren sie nur leicht, andere stärker oder phasenweise. Auch nach einer Dosiserhöhung kann sie vorübergehend wieder auftreten, bevor sie wieder nachlässt oder ganz verschwindet.[1][2]

Sollten die Beschwerden über längere Zeit anhalten, sehr stark werden oder dazu führen, dass du kaum noch essen oder trinken kannst, kontaktiere bitte dein Behandlungsteam, deine Ärztin oder deinen Arzt, damit dir schnellstmöglich geholfen werden kann.[1][3]

Was hilft gegen Übelkeit?

Gegen Übelkeit während der Behandlung können oft schon kleine Veränderungen im Alltag helfen. Probiere in Ruhe aus, was dir guttut. Nicht jede Maßnahme wirkt bei allen Menschen gleich. 

Kleinere Mahlzeiten

Große Portionen können deinen Magen zusätzlich belasten. Vielen hilft es deshalb, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen, statt wenige große.[5][6] Nimm dir ausreichend Zeit beim Essen, kaue jeden Bissen gründlich und höre auf, sobald du dich satt fühlst.[5][6]

Leicht verdauliche Lebensmittel

Wenn dir übel ist, kann einfaches, leicht verdauliches Essen oft angenehmer als deftige Mahlzeiten sein. Viele vertragen in dieser Zeit zum Beispiel Toast, Zwieback, Reis, Kartoffelpüree, Haferschleim oder klare Gemüsebrühe sehr gut.[5][6] Welche Lebensmittel dir gut tun, kann aber individuell unterschiedlich sein. Teste in Ruhe, womit du dich am wohlsten fühlst.

Möglichst wenig fettige und stark gewürzte Speisen

Fettiges, frittiertes, scharfes oder stark gewürztes Essen kann Übelkeit verstärken.[5][6] Wenn du merkst, dass bestimmte Lebensmittel deine Beschwerden verschlimmern, kann es dir helfen, sie vorübergehend zu meiden. Wenn dein Körper sich umgestellt hat, kannst du sie wieder essen.

Ausreichend trinken

Gerade wenn dir übel ist, solltest du regelmäßig trinken. Vielen fällt es leichter, über den Tag verteilt kleine Schlucke Wasser oder ungesüßten Kräutertee zu trinken, statt große Mengen auf einmal.[5][6] Auch Ingwer- oder Pfefferminztee können bei Übelkeit guttun. [3][7]

Frische Luft

Manchen Menschen hilft es außerdem, kurz an die frische Luft zu gehen oder das Fenster zu öffnen. Schon eine kleine Runde an der Luft kann dazu beitragen, das unangenehme Gefühl etwas zu lindern.[3]

Bitte beachte

Wenn sich deine Übelkeit nach einer Dosiserhöhung vorübergehend verstärkt, ist das meist kein Grund zur Sorge. Oft bessern sich die Beschwerden wieder, sobald sich dein Körper an die neue Dosis gewöhnt hat.[1][2][4]

So versorgst du deinen Körper trotz Übelkeit

Bei Übelkeit kann schon der Gedanke ans Essen schwerfallen. Trotzdem ist es wichtig, dass dein Körper weiterhin ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe bekommt.[5][6]

Versuche darum, über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen zu essen und regelmäßig zu trinken, auch wenn dein Appetit gerade gering ist.[5][6] Vielen Menschen fällt es leichter, zwischen den Mahlzeiten kleine Schlucke zu trinken, statt große Mengen direkt zum Essen.[7]

Achte außerdem darauf, trotz der Übelkeit möglichst regelmäßig eiweißreiche Lebensmittel zu essen. Gerade während der Behandlung mit Wegovy® und Mounjaro® ist Protein wichtig, um deine Muskelmasse zu erhalten. Wie du trotz kleinerer Portionen ausreichend Eiweiß, Nährstoffe und Flüssigkeit zu dir nimmst, erfährst du in unserem Ernährungsratgeber. Dort findest du viele praktische Tipps für deinen neuen Alltag während der Behandlung.

Welche Lebensmittel du bei Übelkeit lieber meiden solltest

Wenn dir übel ist, merkst du oft schnell, dass dir manche Lebensmittel besser bekommen als andere. Hör in dieser Zeit besonders auf deinen Körper und passe deine Ernährung bei Bedarf vorübergehend an.[5][6]

Fettige, frittierte, stark gewürzte oder sehr süße Speisen können die Übelkeit verstärken.[5][6] Vielleicht fällt dir auf, dass dir einfache, leicht verdauliche Lebensmittel im Moment besser bekommen. Probier in Ruhe aus, was dir guttut und bleib eine Weile dabei, bis es dir wieder richtig gut geht.

Auch wenn dir das Essen allgemein schwer fällt, solltest du möglichst keine Mahlzeiten auslassen. Ein leerer Magen kann die Übelkeit zusätzlich verstärken.[5][6] Oft helfen mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt besser als wenige große.

Wenn neben der Übelkeit auch Verstopfung, Durchfall oder Blähungen dazukommen, findest du in unserem Verdauungsratgeber viele praktische Tipps, die dir den Alltag während deiner Behandlung mit Wegovy® oder Mounjaro® erleichtern können.

Wann du ärztlichen Rat brauchst

In den meisten Fällen wird die Übelkeit mit der Zeit besser. Manchmal reichen die Beschwerden aber über das Normalmaß hinaus. Dann solltest du unbedingt dein Behandlungsteam, deine Ärztin oder deinen Arzt kontaktieren.[1][3]

Das gilt zum Beispiel, wenn die Übelkeit über längere Zeit anhält, du dich wiederholt übergeben musst oder Essen und Getränke kaum bei dir behalten kannst. Auch wenn du das Gefühl hast, zu wenig Flüssigkeit aufzunehmen oder Anzeichen einer Dehydrierung feststellst, solltest du dir ärztlichen Rat holen.[1][3]

Hole dir sofort medizinische Hilfe, wenn starke oder anhaltende Bauchschmerzen auftreten. Sie können ein Warnzeichen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sein. Auch bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, zum Beispiel Atemnot oder Schwellungen im Gesicht oder Hals, solltest du sofort den Notruf wählen oder in die nächstgelegene Notaufnahme gehen.[1][2]

Trotz der Beschwerden solltest du Wegovy® oder Mounjaro® niemals eigenständig absetzen oder die Dosis verändern. Sprich stattdessen immer zuerst mit deinem Behandlungsteam, deiner Ärztin oder deinem Arzt. Gemeinsam könnt ihr entscheiden, wie sich deine Beschwerden am besten behandeln lassen.[1][2]

Das Wichtigste auf einen Blick

Übelkeit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen von Wegovy® und Mounjaro®. Auch wenn sie sich belastend anfühlt, ist sie in den meisten Fällen nur vorübergehend und wird mit der Zeit wieder besser.[1][2][4]

Oft helfen schon kleine Veränderungen im Alltag: Mehrere kleine Mahlzeiten, ausreichend trinken und leicht verdauliche Lebensmittel. Sie können dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern.[5][6] Hör dabei auf deinen Körper und probiere in Ruhe aus, was dir guttut.

Sollten die Beschwerden trotzdem länger anhalten, sehr stark werden oder du Essen und Getränke kaum noch bei dir behalten, kontaktiere bitte dein Behandlungsteam oder deine:n Ärzt:in umgehend.[1][3] Setze Wegovy® oder Mounjaro® außerdem niemals eigenständig ab und ändere auch nicht deine Dosis ohne ärztliche Rücksprache.[1][2]

Mit etwas Geduld und der richtigen Unterstützung wird die Übelkeit für die meisten mit der Zeit besser. Dein Behandlungsteam begleitet dich dabei und hilft dir, gemeinsam eine Lösung zu finden, wenn die Beschwerden deinen Alltag stärker beeinträchtigen.[1][2]

Häufig gestellte Fragen

Ist Übelkeit mit Wegovy® oder Mounjaro® normal?

Ja. Übelkeit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen von Wegovy® und Mounjaro®.[1][2] Sie tritt besonders häufig zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf und wird in den meisten Fällen mit der Zeit wieder besser, sobald sich dein Körper an das Medikament gewöhnt hat.[1][2][5]

Was hilft mir gegen die Übelkeit nach der Abnehmspritze?

Oft helfen schon kleine Veränderungen im Alltag. Iss lieber mehrere kleine Mahlzeiten statt weniger großer, trinke regelmäßig kleine Schlucke Wasser und wähle möglichst leicht verdauliche Lebensmittel.[5][6] Auch Ingwer- oder Pfefferminztee können angenehm sein.[7] Wenn die Beschwerden länger anhalten oder sehr stark sind, solltest du dein Behandlungsteam oder deine:n Ärzt:in kontaktieren.[1][3]

Wie lange hält Übelkeit mit Wegovy® oder Mounjaro® an?

Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Besonders häufig tritt Übelkeit in den ersten Wochen der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf.[1][2] In den meisten Fällen lassen die Beschwerden mit der Zeit wieder nach, sobald sich dein Körper an das Medikament gewöhnt hat.[2][5]

Wie lange hält Übelkeit mit Wegovy® oder Mounjaro® an?

Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Besonders häufig tritt Übelkeit in den ersten Wochen der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf.[1][2] In den meisten Fällen lassen die Beschwerden mit der Zeit wieder nach, sobald sich dein Körper an das Medikament gewöhnt hat.[2][5]

Kann Semaglutid Übelkeit verursachen?

Ja. Semaglutid, der Wirkstoff in Wegovy®, kann Übelkeit verursachen.[1][2] Das hängt unter anderem damit zusammen, dass sich der Magen langsamer entleert und sich dein Körper zunächst an die Behandlung anpassen muss.[1][2] Die Beschwerden sind meist vorübergehend und bessern sich häufig innerhalb der ersten Wochen.[2][4]

Wann sollte ich ärztlichen Rat einholen?

In den meisten Fällen wird die Übelkeit mit der Zeit besser. Halten die Beschwerden an, musst du dich wiederholt übergeben oder kannst Essen und Getränke kaum noch bei dir behalten, kontaktiere bitte dein Behandlungsteam oder deine:n Ärzt:in.[1][3] Hole dir sofort medizinische Hilfe, wenn starke oder anhaltende Bauchschmerzen auftreten oder du Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion wie Atemnot oder Schwellungen im Gesicht oder Hals bemerkst.[1][2]

Ist Übelkeit auch bei Ozempic® normal?

Ja. Auch unter Ozempic® kann Übelkeit auftreten, insbesondere zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung.[1][2] Da Ozempic® und Wegovy® beide den Wirkstoff Semaglutid enthalten, ähneln sich auch die möglichen Nebenwirkungen.[1][2]

Sollte ich Wegovy® oder Mounjaro® absetzen, wenn mir übel davon wird?

Nein. Setze Wegovy® oder Mounjaro® nicht eigenständig ab und ändere deine Dosis nicht ohne Rücksprache mit deinem Behandlungsteam, deiner Ärztin oder deinem Arzt.[1][2] Wenn die Übelkeit sehr stark ist, länger anhält oder du kaum noch essen oder trinken kannst, lasse dich bitte ärztlich beraten.[1][3]

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Diese Informationen dienen nur der allgemeinen Orientierung und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer eine qualifizierte medizinische Fachperson.