Auf einen Blick
- Ozempic® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das wie folgt wirkt: Der Wirkstoff Semaglutid ahmt das GLP-1-Hormon nach und unterstützt den Organismus dabei, den Blutzucker zu regulieren und den Appetit zu reduzieren.
- In Deutschland ist Ozempic® allerdings ausschließlich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen, nicht zur Gewichtsreduktion. Es wird jedoch gelegentlich off-label zur Gewichtsabnahme verschrieben, obwohl Ärzt:innen zunehmend auf hierfür speziell zugelassene Medikamente zurückgreifen.
- Die Anwendung des Medikaments erfolgt einmal wöchentlich, wobei du dir die Injektion selbst verabreichst. Die Startdosis beträgt 0,25 mg; jede Dosisanpassung erfolgt in Absprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
- Für die Gewichtsabnahme stehen zwei zugelassene Alternativen zur Verfügung: Wegovy®, das ebenfalls Semaglutid enthält, und Mounjaro®, das auf Basis von Tirzepatid gleich zwei Darmhormone anspricht: GLP-1 und GIP.
- Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt, darunter Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung. Diese legen sich zumeist, sobald sich der Körper an das Medikament gewöhnt hat. Die komplette Liste von möglichen Risiken und Nebenwirkungen findest du in der jeweiligen Packungsbeilage.
- Ozempic® ist nicht für jede Person geeignet und wird unter anderem nicht bei Schwangerschaft, Stillzeit oder Kinderwunsch empfohlen. Sollte in deiner persönlichen oder familiären Vorgeschichte ein medulläres Schilddrüsenkarzinom oder MEN 2 bekannt sein, sollte deine Ärztin oder dein Arzt deine Anwendungseignung individuell prüfen.
Ozempic® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wurde und zunehmend auch im Bereich des Gewichtsmanagements eingesetzt wird.
Was ist Ozempic®?
Ozempic® ist ein Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wurde, in den letzten Jahren jedoch zunehmend off-label auch zur Gewichtsabnahme eingesetzt wird.
Der Wirkstoff von Ozempic® heißt Semaglutid. Hierbei handelt es sich um einen GLP-1-Rezeptoragonist (GLP-1 steht für Glucagon-ähnliches Peptid-1, ein körpereigenes Darmhormon). Er wirkt auf die Bereiche des Gehirns, die das Sättigungsgefühl regulieren, und verlangsamt die Magenentleerung: Beides trägt dazu bei, dass du dich nach dem Essen länger satt fühlst.[1]
Wie wirkt Ozempic®?
Ozempic® ahmt das körpereigene GLP-1-Hormon nach, das der Verdauungstrakt nach dem Essen ausschüttet. GLP-1 reguliert das Sättigungsgefühl nach den Mahlzeiten und wirkt dabei direkt auf dein Gehirn.[2]
Außerdem beeinflusst GLP-1 die Insulinausschüttung und hilft auf diese Weise, den Blutzucker zu regulieren. Ozempic® macht sich diesen Mechanismus zunutze: Es senkt den Blutzucker und dämpft den Appetit, indem es dem Gehirn meldet, dass eine Mahlzeit stattgefunden hat.
Praktisch gesehen verlangsamt Ozempic® die Magenentleerung, und du fühlst dich nach kleineren Mengen länger satt.
Für wen ist Ozempic® geeignet?
In Deutschland ist Ozempic® zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen. Ob eine Behandlung mit Ozempic® in deinem Fall sinnvoll ist, entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt anhand deiner Diabeteserkrankung und deines allgemeinen Gesundheitszustands.
Die BMI-Kriterien, die häufig im Zusammenhang mit GLP-1-Medikamenten genannt werden (BMI ab 30 oder ab 27 mit einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung), gelten für die zur
Gewichtsregulierung zugelassenen Medikamente wie Wegovy® und Mounjaro®. Für Ozempic® ist stattdessen ein unzureichend eingestellter Typ-2-Diabetes die Voraussetzung.
GLP-1-Medikamente, einschließlich Ozempic®, werden unter anderem nicht empfohlen bei:
- Alter unter 18 oder über 75 Jahren
- Schwangerschaft, Stillzeit oder Kinderwunsch
- Typ-1-Diabetes
- Schilddrüsenkrebs oder entsprechender familiärer Vorgeschichte
- Lebererkrankungen
- Nierenerkrankungen
- Multipler Endokriner Neoplasie Typ 2 (MEN2)
- Pankreatitis in der Vorgeschichte
- Diabetischer Augenerkrankung (diabetische Retinopathie)
Achtung: Hinweise zu weiteren möglichen Risikofaktoren findest du in der Packungsbeilage des Medikaments.
Ozempic® bei Diabetes und zur Gewichtsabnahme
Ozempic® wurde ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt und wird bis heute vor allem in diesem Bereich eingesetzt.
Das Medikament senkt den Blutzucker, indem es die Insulinausschüttung anregt. Dies geschieht allerdings nur, wenn der Blutzucker tatsächlich erhöht ist. Zusätzlich hemmt es die Ausschüttung von Glucagon, einem Hormon, das den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.
In Deutschland ist Ozempic® zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen, wird aber gelegentlich off-label zur Gewichtsabnahme verschrieben. Ärzt:innen greifen dafür jedoch zunehmend auf speziell zugelassene Arzneimittel zurück. Wahrscheinlicher ist daher, dass dir zur Gewichtsregulierung Wegovy® verschrieben wird, ein weiteres semaglutid-basiertes GLP-1-Medikament.
Wegovy® wirkt dabei ähnlich wie Ozempic®, wurde aber ausschließlich zur Gewichtsabnahme und zum Gewichtsmanagement entwickelt. Ein weiteres häufig verschriebenes Medikament ist Mounjaro®, das gleichzeitig auf zwei Hormone einwirkt: GLP-1 und GIP.
Gut zu wissen: Wegovy® und Mounjaro® gelten in Deutschland als Lifestyle-Arzneimittel. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernehmen die Kosten daher nicht, wenn diese Medikamente zur Gewichtsreduktion angewendet werden.
Welche Nebenwirkungen hat Ozempic®?
Wie alle Medikamente kann auch Ozempic® Nebenwirkungen auslösen. Im Detail treten vorübergehende Nebenwirkungen bei etwa einer von zehn Personen auf.
Zu den häufigsten Ozempic® Nebenwirkungen zählen:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen oder Magenkrämpfe
- Sodbrennen oder Reflux
- Durchfall, Verstopfung oder Magenbeschwerden
- Aufstoßen und Blähungen
Bei einigen dieser Beschwerden handelt es sich nicht um direkte Nebenwirkungen des Medikaments, sondern um Folgeerscheinungen der Nebenwirkungen selbst: Erbrechen kann zum Beispiel zu Flüssigkeitsmangel führen, der sich dann als Kopfschmerzen oder Müdigkeit bemerkbar macht. Trinke daher ausreichend und achte auf eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigen Mahlzeiten, während du Medikamente wie Ozempic® anwendest.
In sehr seltenen Fällen können schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten. Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion wie Schwellungen im Gesicht, an den Lippen oder im Hals, Atem- oder Schluckbeschwerden oder Herzrasen solltest du sofort ärztliche Hilfe suchen. Wende dich in diesem Fall bitte umgehend an eine Notaufnahme oder den ärztlichen Notdienst.
Achtung: Hinweise zu weiteren möglichen Nebenwirkungen findest du in der Packungsbeilage des Medikaments.
Alternativen zu Ozempic®
In Deutschland wird Ozempic® mittlerweile seltener zur Gewichtsabnahme verschrieben. Bei entsprechender Eignung kommen stattdessen meistens Wegovy® oder Mounjaro® infrage, die beide auch bei Juniper verschrieben werden.
Bei Wegovy® handelt es sich um eine wöchentliche Injektion mit demselben Wirkstoff wie Ozempic®, nämlich Semaglutid. Es imitiert das GLP-1-Hormon, reduziert den Appetit und mindert Heißhunger, sodass du dich länger satt fühlst.
Mounjaro® hingegen enthält den Wirkstoff Tirzepatid und wirkt gleichzeitig auf zwei Hormone: GLP-1 und das glucoseabhängige insulinotrope Polypeptid (GIP). Diese doppelte Wirkung reduziert den Appetit und verzögert die Magenentleerung, was zu einem Gewichtsverlust führen kann.
Wie wirksam sind GLP-1-Medikamente zur Gewichtsreduktion?
Wie schnell jemand mit einer GLP-1-Behandlung abnimmt, ist höchst individuell: Während einige schon wenige Tage nach Beginn erste Effekte bemerken, dauert es bei anderen einige Wochen, bis die ersten Erfolge eintreten.
Werden Abnehmmedikamente jedoch mit Veränderungen im Lebensstil kombiniert (wie einer angepassten Ernährung und mehr Bewegung), können sie das Leben spürbar verändern.
Eine klinische Studie aus dem Jahr 2021 untersuchte beispielsweise 1.961 adipöse und übergewichtige Erwachsene, die nach dem Zufallsprinzip entweder Semaglutid-Injektionen oder ein Placebo erhielten. Nach 68 Wochen hatten die Teilnehmenden mit der höheren GLP-1-Dosis durchschnittlich 15,3 kg verloren, in der Placebo-Gruppe waren es im Schnitt 2,6 kg [4].
Die Studienteilnehmer:innen nahmen zusätzlich bedeutende Veränderungen ihres Lebensstils vor, was den Gewichtsverlust zusätzlich unterstützte.
Bei der kombinierten GLP-1- und GIP-Behandlung zeigte eine Studie aus dem Jahr 2022 mit über 2.500 Patient:innen einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von bis zu 20,9 % nach 72 Wochen [5].
In derselben Studie erreichten bis zu 90,9 % der Teilnehmenden mindestens 5 % Gewichtsverlust, bis zu 83,5 % mindestens 10 % und 56,7 % sogar mindestens 20 % – jeweils innerhalb von 72 Behandlungswochen.
Gut zu wissen: Neuere Daten zur 7,2-mg-Dosis von Wegovy® zeigen jedoch einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von 20,7 % nach 72 Wochen. Damit liegt die Wirksamkeit fast auf demselben Niveau wie bei Mounjaro® [6].
Ozempic vs. Wegovy: Dosierungen im Vergleich
Ozempic® und Wegovy® enthalten denselben Wirkstoff und wirken auf den ersten Blick wie ein und dasselbe Medikament. Allerdings gehen die Unterschiede über die jeweilige Zulassung hinaus.
Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden verschreibungspflichtigen Medikamenten liegt dabei vor allem in der Dosierung: Während Wegovy® in verschiedenen Wirkstärken erhältlich ist, ist das Angebot bei Ozempic® vergleichsweise begrenzt.
Wegovy®-Dosierung
Wegovy® ist in fünf verschiedenen Wirkstärken erhältlich, wobei jeder Injektionspen eine eigene Farbe hat. Die Dosis wird in der Regel alle vier Wochen schrittweise erhöht. Manche Anwender:innen vertragen die höchste Dosis jedoch nicht gut, sodass sie länger auf einer niedrigeren Dosis bleiben können.
Hier die unterschiedlichen Wegovy®-Dosierungen im Überblick:
- Woche 1 bis 4: 0,25 mg (grüner Pen)
- Woche 5 bis 8: 0,5 mg (pinker Pen)
- Woche 9 bis 12: 1 mg (brauner Pen)
- Woche 13 bis 16 oder länger: 1,7 mg (blauer Pen)
- Ab Woche 17: 2,4 mg (grauer Pen)
Gut zu wissen: Deine Ärztin oder dein Arzt legt fest, welche Dosis für dich am besten geeignet ist.
Wie wird Ozempic® dosiert?
Im Vergleich zu Wegovy® ist für Ozempic® ein begrenzteres Spektrum an Dosierungen verfügbar [7]:
- Woche 1 bis 4: 0,25 mg (Anfangsdosis)
- Ab Woche 5: 0,5 mg
- Nach mindestens vier weiteren Wochen: ggf. Erhöhung auf 1 mg
- Maximaldosis: 2 mg pro Woche
Die Dosis wird schrittweise durch deine Ärztin oder deinen Arzt an deine Verträglichkeit und den Behandlungserfolg angepasst.
Wie lange kann man Ozempic® anwenden?
Medikamente wie Wegovy® und Mounjaro® wurden für die langfristige Einnahme entwickelt. Wie lange du ein GLP-1-Präparat anwendest, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Am besten besprichst du dies mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Kann man Ozempic® in Deutschland kaufen?
Obwohl Ozempic® in Deutschland zur Behandlung von Diabetes zugelassen ist, wird es häufig off-label auch zur Behandlung von Adipositas verschrieben. Andere Abnehmmedikamente sind für diesen Zweck jedoch mindestens genauso wirksam (teilweise sogar wirksamer) und für berechtigte Personen leichter zugänglich: Wegovy® und Mounjaro®.
Beide Medikamente sind ausschließlich rezeptpflichtig erhältlich. Im Rahmen des Juniper-Programms verschreiben wir sowohl Wegovy® als auch Mounjaro® als Teil deines Gewichtsmanagements, ergänzt durch ärztliche Betreuung, Gesundheits-Tracking und die Unterstützung einer Community, die dir hilft, dein Gewicht zu reduzieren und zu halten.
Achtung: Bitte beachte, dass diese Medikamente nicht für jede Person geeignet sind und bestimmte Voraussetzungen für die Verschreibung erfüllt sein müssen.
Wie wird Ozempic® angewendet?
Ozempic® wird subkutan (also unter die Haut) gespritzt. Mögliche Injektionsstellen sind der Bauch, der Oberschenkel oder der Oberarm. Wichtig ist, dass die Stelle über ausreichend Fett- und Hautgewebe verfügt und weit genug von Venen und Muskeln entfernt liegt.
Besonders wichtig: Wechsle die Einstichstelle bei jeder Injektion. So wird jede Anwendung an einer anderen Stelle gesetzt.
Gut zu wissen: Die vorherige Einstichstelle sollte bis zur nächsten Anwendung verheilt sein. Nutzt du wiederholt dieselbe Stelle, kann das zu Hautreizungen oder sogar Infektionen führen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Ozempic®-Spritze?
Ein großer Vorteil von Ozempic® ist, dass du es an jedem beliebigen Wochentag anwenden kannst, mit oder ohne Nahrung. Wichtig ist jedoch, dass du es jede Woche zur gleichen Zeit anwendest.
Der Grund dafür: Zwischen zwei Anwendungen des Medikaments sollten immer volle sieben Tage liegen. Wird die Injektion zu früh oder zu spät gesetzt, kann das die Wirksamkeit beeinträchtigen.
Wann genau du die Spritze setzt, bleibt dir überlassen. Wir empfehlen dir allerdings, sie fest in deine wöchentliche Routine einzubauen, etwa sonntagabends nach deiner Hautpflege-Routine oder mittwochmorgens direkt nach dem Aufstehen.
Gut zu wissen: Ob mit oder ohne Nahrung spielt keine Rolle: Die Wirkung im Körper wird davon nicht beeinflusst.
Ozempic® vs. Wegovy® vs. Mounjaro®
Ozempic® und Wegovy® enthalten denselben Wirkstoff: Semaglutid. Dieser ahmt das GLP-1-Hormon nach, um den Appetit zu reduzieren und den Blutzucker zu regulieren. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Medikamenten liegt in der jeweiligen Zulassung: Denn während Ozempic® zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen ist, ist Wegovy® zur Gewichtsregulierung vorgesehen. Entsprechend unterscheiden sich auch die verordneten Dosierungen. Mounjaro® wirkt hingegen nach einem etwas anderen Prinzip: Sein Wirkstoff Tirzepatid setzt gleichzeitig an zwei Darmhormonen an (GLP-1 und GIP), statt nur an einem.
Häufig gestellte Fragen
Macht Ozempic® die Antibabypille weniger wirksam?
Falls du schon einmal den Begriff „Ozempic-Babys" gehört hast, fragst du dich vielleicht, ob das Medikament die Wirkung der Antibabypille beeinflussen kann. Die Studienlage dazu ist noch dünn, doch bisher deutet nichts darauf hin, dass Semaglutid die Wirksamkeit der Pille verringert [6]. Ein Gewichtsverlust kann jedoch prinzipiell hormonelle Ungleichgewichte ausgleichen, den Menstruationszyklus regulieren und die Fruchtbarkeit verbessern, was die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöhen kann. Wir empfehlen dir, dies mit deiner Ärztin oder deinem Arzt zu besprechen, um eine individuelle Einschätzung zu erhalten.
Kann Ozempic® das Geschmacksempfinden verändern?
Ozempic® kann bei manchen Menschen tatsächlich das Geschmacksempfinden verändern. Derzeit laufen klinische Studien, die dies genauer untersuchen [8]. Insgesamt berichtet jedoch nur ein kleiner Teil der Anwender:innen, dass manche Lebensmittel während der Behandlung ein wenig anders schmecken.
Was ist ein „Ozempic®-Face”?
„Ozempic Face" ist ein Begriff für Veränderungen im Gesicht, etwa schlaffere Haut oder ein eingefallenes, müdes Aussehen, das manche Menschen nach schnellem Gewichtsverlust bemerken. Ausgelöst wird das nicht durch das Medikament selbst, sondern durch den Fettverlust, der sich auch im Gesicht bemerkbar machen kann. Deshalb zeigt sich derselbe Effekt auch bei schnellem Gewichtsverlust im Allgemeinen. Eine langsamere Gewichtsabnahme, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und der Erhalt der Muskulatur können hier vorbeugend wirken. Solltest du dir diesbezüglich Sorgen machen, kann dich deine Ärztin oder dein Arzt individuell beraten.
Verursacht Ozempic® Haarausfall?
Manche Menschen berichten während der Anwendung von Ozempic® von dünner werdendem Haar. Ursache ist meist weniger das Medikament selbst als vielmehr der rasche Gewichtsverlust, und der Effekt ist in der Regel vorübergehend. Diese Form des Haarausfalls, telogenes Effluvium genannt, bildet sich normalerweise von selbst zurück. Hält der Haarausfall länger an, sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Darf man während der Anwendung von Ozempic® Alkohol trinken?
Ein grundsätzliches Alkoholverbot gibt es während der Anwendung von Ozempic® nicht. Allerdings kann Alkohol Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Magenbeschwerden verstärken und sich zudem auf den Blutzucker auswirken. Trinke daher in Maßen und achte darauf, wie dein Körper reagiert. Für eine individuelle Einschätzung wendest du dich am besten an deine Ärztin oder deinen Arzt.
Was tun, wenn ich eine Ozempic®-Injektion vergessen habe?
Hole die Injektion so schnell wie möglich nach: Jedoch nur, wenn seit dem ursprünglich geplanten Injektionstag nicht mehr als fünf Tage vergangen sind. Sind bereits mehr als fünf Tage verstrichen, überspringe die vergessene Dosis einfach und setze die Behandlung wie gewohnt am nächsten regulären Wochentag fort.
Kannst du den Wochentag deiner Ozempic®-Injektion wechseln?
Ja, der Wochentag deiner Injektion kann bei Bedarf geändert werden – vorausgesetzt, zwischen der letzten und der nächsten Dosis liegen mindestens drei Tage (mehr als 72 Stunden). Hast du einen neuen Wochentag gewählt, kannst du die wöchentliche Anwendung wie gewohnt an diesem Tag fortsetzen.
Image credit: Pexels
Diese Informationen dienen nur der allgemeinen Orientierung und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer eine qualifizierte medizinische Fachperson.
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